Tiertherapie
Michelle Hoffmann

WORAN ERKENNE ICH, OB MEIN TIER UNTERSTÜTZUNG BRAUCHT?




"Michelle, wie sehe ich denn an meinem Tier, ob es Unterstützung braucht?"


Gute Frage! Das ist nicht immer sofort eindeutig. Oft sind es kleine Veränderungen oder ein Gefühl, dass etwas nicht mehr ganz stimmig ist. Manchmal ist es aber auch deutlich sichtbar.

Manche Veränderungen entstehen schleichend und fallen erst mit der Zeit auf. Manche sind plötzlich und akut.

Auch ohne klare Ursache kann Unterstützung sinnvoll sein. Tiere gleichen vieles lange aus.

Wenn du unsicher bist

Du musst nicht selbst entscheiden, ob eine Behandlung notwendig ist.
Manchmal reicht es, den Zustand einmal gemeinsam zu betrachten, zu besprechen und einzuordnen.


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Mögliche Beobachtungen – Beispiele aus dem Alltag


Diese Beispiele dienen der Orientierung. Sie ersetzen keine Diagnose und sollen vor allem helfen, eigene Beobachtungen einzuordnen.

      BEI HUNDEN


  • unrunder Gang nach dem Aufstehen, längeres „Einlaufen“
  • veränderter Bewegungsablauf, z. B. vermehrter Schwung aus der Hüfte („Catwalk-Gang“
  • X-Stellung oder O-Stellung der Gliedmaßen
  • wegrutschen auf glattem Boden
  • weniger Spielfreude oder Vermeidung bestimmter Bewegungen
  • Springen fällt schwer oder wird ganz vermieden
  • Empfindlichkeit bei Berührung an Stellen, die zuvor unproblematisch waren
  • vermehrtes Knabbern oder Lecken an den Pfoten oder anderen Stellen
  • Zuckungen beim Putzen oder bei bestimmten Bewegungen
  • Pfoten schleifen beim Gehen
  • steifer gehaltenes Kopf-, Hals- oder Rückenbild
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen, Stehen oder Hinlegen, sichtbarer Kraftverlust
  • unterschiedliche oder rückläufige Bemuskelung
  • zunehmende oder plötzlich auftretende Gereiztheit
  • veränderte Körperhaltung im Stand
  • Schütteln geht nicht durch den ganzen Körper durch sondern lässt Körperstellen aus
  • vermehrtes Hecheln/ Stress /Schmerzgesicht
  • ...


BEI PFERDEN


  • Unruhe oder Abwehr beim Satteln (Sattelzwang)
  • Schwierigkeiten beim Hufegeben
  • eine Hand beim Reiten fühlt sich deutlich schlechter an als die andere
  • Probleme bei Biegungen oder bestimmten Stellungen
  • Buckeln, Wegrennen oder Ausweichen unter dem Reiter
  • steif gehaltener Rücken, Kopf/Hals oder eingeschränkte Bewegung
  • auffällige Schweifhaltung oder verändertes Schweifschlagen
  • veränderter Bewegungsablauf, z. B. vermehrter Schwung aus der Hüfte bei gleichzeitig geringer Tragkraft
  • Hinterhand tritt nicht richtig unter
  • Vorderhandlastig
  • ungleichmäßige oder rückläufige Bemuskelung
  • schnelleres Ermüden oder mangelnde Kraft
  • Unsicherheit beim Angehen, Anhalten oder Rückwärtsrichten
  • Hufschlag/ Geräusche des Auftretens auf z.b. Asphalt hört sich ungleichmäßig an
  • Hufe nutzen sich unsymmetrisch ab
  • Empfindlichkeit bei Berührung an Stellen, die zuvor unproblematisch waren
  • Zuckungen beim Putzen oder bei bestimmten Bewegungen
  • legt sich ungern ab, wälzt sich ungern
  • ...


BEI KATZEN


  • vorsichtigeres oder selteneres Springen
  • Meiden erhöhter Liegeplätze
  • längeres Zögern beim Hinlegen oder Aufstehen
  • veränderter Bewegungsablauf, z. B. mehr Hüftschwung beim Gehen, instabile Gliedmaßen
  • Zuckungen oder Unterbrechungen beim Putzen
  • verändertes Putzverhalten
  • Rückzug oder verändertes Sozialverhalten
  • Empfindlichkeit bei Berührung
  • veränderte Körperhaltung im Stand oder in Ruhe
  • Schütteln geht nicht durch den ganzen Körper durch sondern lässt Körperstellen aus
  • Muskelabbau
  • Einlaufen
  • Humpeln nach bestimmten Belastungen & Bewegungen
  • ...




Nicht jede dieser Beobachtungen bedeutet automatisch, dass eine Behandlung notwendig ist. Doch oft sind es erste Hinweise darauf, dass der Körper in einer Dysbalance ist oder Unterstützung braucht. 

Wenn du mehr erfahren möchtest zu den Möglichkeiten der tiertherapeutischen Begleitung, und wie du mit mir Kontakt aufnehmen kannst, um deine Beobachtungen einmal unverbindlich mit mir auszutauschen, findest du hier alle wichtigen Infos dafür:


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