TRAUMA I STRESS & PSYCHOSOMATISCHE
ZUSAMMENHÄNGE IM KÖRPER
„Michelle, kann Stress oder eine traumatische Erfahrung den Körper meines Tieres beeinflussen und wenn ja, wie? Und kann der Körper auch den mentalen Zustand beeinflussen?“
Ja das kann es. Nicht jede traumatische Belastung oder Erfahrung zeigt sich immer direkt körperlich, doch der Körper wirkt als Einheit zusammen.
Stress, innere Unruhe oder belastende Erfahrungen (z.B. Tiere aus dem Tierschutz) können sich im Nervensystem und Körper eines Tieres festsetzen und langfristig Einfluss auf Bewegung, Haltung, Verhalten und Regulation nehmen.
Was ein Tier erlebt, verarbeitet nicht nur die Psyche, sondern auch der Körper.
Manche Tierhalter:innen bemerken Veränderungen wie:
- vermehrte Anspannung oder Unruhe
- veränderte Bewegungsabläufe
- Empfindlichkeit bei Berührung
- Rückzug oder verändertes Verhalten
- Bewegungseinschränkungen ohne erkennbare Ursache
- Stressanzeichen des Körpers wie veränderte Atmung, Habachtstellung, Angstzustände, Magen-Darm, geschwächtes Immunsystem,...
Bei der Psychosomatik liegt der Ursprung nicht alleine in einer akuten Verletzung oder Erkrankung, sondern im Zusammenspiel von Nervensystem, Muskulatur und innerer Regulation.
Warum das Nervensystem eine zentrale Rolle spielt
Das Nervensystem steuert Spannung, Bewegung und die Fähigkeit des Körpers, sich zu regulieren.
Wenn ein Tier über längere Zeit unter Belastung und Anspannung steht, kann der Körper in einer Form erhöhter Bereitschaft bleiben.
Muskulatur spannt schneller an, Bewegungsmuster verändern sich, und der Körper findet schwerer in einen entspannten Zustand zurück. Der Körper schüttet Stresshormone aus, die sich ebenfalls auf den Körper auswirken, wie Organe, Nerven und Muskulatur.
Auch wenn die ursprüngliche Ursache längst vorbei ist, können diese Spannungszustände bestehen bleiben.
Traumatische oder belastende Erfahrungen müssen dabei nicht immer offensichtlich sein.
Auch andersherum, Spannungen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen wirken sich genau so auch auf das mentale Nervensystem aus.
Auch zum Beispiel:
- Operationen
- Schmerzen oder Verletzungen z.B. nach einem Biss/ Tritt
- wiederkehrender Stress/ Ängste durch festsitzende Traumata oder Gegebenheiten, die sich nicht vermeiden lassen
können Spuren im Nervensystem und im Körper hinterlassen.
Wie tiertherapeutische Begleitung unterstützen kann
Therapie bedeutet nicht nur, Symptome zu behandeln.
Sondern Regulation zu ermöglichen.
Ich arbeite nicht nur dort, wo etwas sichtbar ist –
sondern auch dort, wo der Körper wieder ins Gleichgewicht finden darf.
Therapeutische Impulse können helfen …
- Spannungszustände zu regulieren
- das Nervensystem zu entlasten
- Bewegungsabläufe zu verbessern
- Schmerz zu reduzieren
- dem Körper neue Möglichkeiten zu eröffnen
Ziel ist nicht „mehr Behandlung“.
Sondern mehr Ruhe im System.
Was dabei entscheidend ist:
Nicht die Methode steht im Mittelpunkt.
Sondern der Rahmen des Tieres.
Ein Tier kann Veränderung nur zulassen,
wenn es sich sicher fühlt.
Deshalb arbeite ich …
- im Tempo des Tieres
- mit seinen individuellen Möglichkeiten
- ohne Druck
- ohne starres Schema
Regulation und Begleitung entsteht bei mir nicht durch Technik.
Sondern durch Vertrauen und Raum geben.
Ziel der Begleitung
Ich möchte nichts erzwingen. Ich unterstütze den Körper dabei, wieder ganzheitlich in Regulation zu finden.
Mehr:
- Entspannung
- Sicherheit
- Stabilität
- Gleichgewicht
- Wohlbefinden
Therapie bedeutet nicht Druck.
Sondern Orientierung zurück in die eigene Regulation.
Ganzheitlich bedeutet bei mir auch…
- Psychosomatische Zusammenhänge und Nervensystem-Regulation sind kein Zusatzbereich.
Sie sind Teil der ganzheitlichen Betrachtung jedes Tieres.
Körper, Nervensystem und Verhalten werden nicht getrennt –
sondern gemeinsam gesehen.
Erfahre gerne mehr zu meiner Arbeitsweise und wie du Kontakt aufnehmen kannst:




